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App-Icon erstellen für Android und iOS – alle Größen als ZIP

Aus einem Logo, einem Symbol oder ein paar Buchstaben entsteht dein App-Icon, mit allen Dateien für Android und iOS, direkt in deinem Browser.

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Deine Dateien verlassen dein Gerät nicht: Das Tool arbeitet direkt in deinem Browser.

So funktioniert's

  1. Gestalten. Das Icon steht schon da. Wähle im Bedienfeld einen Hintergrund (Farbe, Verlauf oder Bild) und ein Motiv: ein Symbol, ein bis drei Buchstaben oder dein eigenes Logo. „Überrasch mich“ würfelt einen stimmigen Entwurf.
  2. Prüfen. Unter der Bühne sagen dir Hinweise, ob das Motiv in der Schutzzone liegt, ob der Kontrast reicht und ob es bei 48 px noch erkennbar ist. Darunter siehst du dein Icon auf iPhone und Android, hell, dunkel und getönt.
  3. Ziele wählen. Android und iOS sind vorgewählt. Dazu kannst du Dateien für eine Web-App, Ebenen für Icon Composer und alle einzelnen iOS-Größen für ältere Xcode-Versionen wählen. Die Zahl der Dateien steht daneben.
  4. Speichern. „Alle als ZIP speichern“ erzeugt den ganzen Satz mit den Ordnern, die Android Studio und Xcode erwarten. Eine Anleitung im ZIP sagt, wohin welche Datei gehört. „Speichern icon-1024.png“ gibt dir nur das große Bild.

Hintergrund

Ein App-Icon steht an mehr Stellen, als man denkt: auf dem Home-Bildschirm, in der Suche, in den Einstellungen, im Store und als kleines Zeichen neben einer Benachrichtigung. Jedes System will es in eigenen Größen, und ein falsch geschnittenes Bild fällt sofort auf. Dieses Tool nimmt dir die Arbeit ab: Du gestaltest ein einziges Icon und bekommst den ganzen Satz.

Größen, Dichten und die eine Datei für iOS

Auf Android hat jede Bildschirmdichte ihre eigene Größe: Ein altes Launcher-Icon misst 48 dp, also 48 bis 192 Pixel von mdpi bis xxxhdpi. Ein adaptives Icon besteht aus Ebenen von 108 dp, bei xxxhdpi sind das 432 Pixel. Google Play will zusätzlich ein Bild mit 512 mal 512 Pixeln. Apple verlangt für iOS dagegen nur ein Bild mit 1024 mal 1024 Pixeln; Xcode rechnet alle übrigen Größen selbst. Das Tool zeichnet trotzdem jede Größe aus deiner Gestaltung neu, statt ein großes Bild zu verkleinern. So bleiben Linien auch bei kleinen Größen sauber.

Masken und Schutzzone

Beide Systeme schneiden dein Icon selbst zu. iOS nutzt eine Form mit weich auslaufenden Ecken, Android lässt jedem Hersteller die Wahl. Von den 108 dp einer Ebene zeigt Android die mittleren 72 dp; genau die füllt dein Icon, und der Rand gehört Bewegungseffekten. Damit nichts abgeschnitten wird, gilt eine Schutzzone: Jede Maske zeigt sicher einen Kreis von 66 dp. Mit dem Schalter „Schutzzone“ blendest du diesen Kreis auf der Bühne ein. Runde die Ecken deshalb nie selbst; sonst bekäme das Icon doppelte Rundungen und Ränder.

Dunkel, getönt und monochrom

Auf iOS können Nutzer dunkle und getönte Symbole wählen. Das Tool leitet beide aus deiner Gestaltung ab: Die dunkle Fassung dunkelt den Hintergrund ab, die getönte ist ein Graustufenbild, das das System einfärbt. Android 13 kennt Designs, bei denen nur die Silhouette zählt; sie entsteht aus dem Motiv, am besten aus einem Symbol oder einem Logo mit freigestelltem Hintergrund. Jede Fassung lässt sich einstellen und mit „Automatisch“ zurücksetzen.

Buchstaben und Schriften

Für ein Monogramm stehen neun eingebaute Schriften zur Wahl: klare serifenlose wie Figtree, Inter, Poppins, Montserrat und Space Grotesk, die Serifenschrift Playfair Display, die plakative Bebas Neue, die Handschrift Caveat und die Festbreitenschrift JetBrains Mono. Jede gibt es in den Stärken, die ihre Entwickler vorgesehen haben. Sie enthalten lateinische Buchstaben mit Umlauten und Akzenten, aber kein Kyrillisch, Griechisch oder Emoji; kommt so ein Zeichen vor, sagt dir das Tool Bescheid. Brauchst du eine andere Schrift, wähle unter „Schrift“ eine eigene Datei (TTF, OTF, WOFF oder WOFF2). Sie bleibt auf deinem Gerät, gilt nur für diesen Besuch und fehlt im Link zum Teilen; dort steht dann Figtree.

Was ein gutes Icon ausmacht

Ein gutes Icon hat ein einziges, klares Motiv und eine ruhige Fläche dahinter. Es verzichtet auf Text und Fotos, weil beides bei 29 Pixeln zerfällt, und es bleibt auch klein erkennbar. Die Hinweise unter der Bühne prüfen das für dich: Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund, Lage in der Schutzzone, Strichstärke bei kleiner Ansicht und die Schärfe deines Bildes. Schatten, Leuchten und Glanz sind Geschmackssache; neuere iOS-Versionen fügen eigene hinzu, deshalb darfst du sie ruhig sparsam einsetzen.

Beispiele

  • Symbol auf Verlauf

    Der Startzustand: eine Rakete in weißen Linien auf einem Verlauf von Orange über Pink zu Violett, mit Punktmuster und weichem Schatten. Ein schneller Anfang, den du Stück für Stück zu deinem machst.

  • Monogramm auf Aurora

    Ein einzelner Buchstabe in kräftiger Schrift auf weichen, ineinanderlaufenden Farbflecken. Das passt zu Apps ohne eigenes Zeichen: Der Anfangsbuchstabe des Namens genügt oft.

  • Eigenes Logo auf Weiß

    Platz für dein Logo auf einem ruhigen weißen Grund, ohne Glanz und Muster. Lade eine PNG-, JPG-, WebP- oder SVG-Datei, und mit „Einfarbigen Hintergrund entfernen“ wird ein Logo auf Weiß freigestellt.

Häufige Fragen

Muss ich die Ecken meines Icons selbst runden?

Nein, im Gegenteil: iOS und Android schneiden die Form selbst zu, und ein vorgerundetes Icon bekäme dann Ränder oder doppelte Rundung. Das Tool speichert deshalb immer das volle Quadrat. Die Masken auf der Bühne zeigen nur, wie das Ergebnis aussehen kann.

Welche Dateien braucht Xcode heute?

Eine einzige Datei mit 1024 mal 1024 Pixeln genügt: Xcode erzeugt daraus alle kleineren Größen. Dazu kommen auf Wunsch die Varianten für den dunklen und den getönten Home-Bildschirm. Das Tool legt sie mit der passenden Contents.json in den Ordner AppIcon.appiconset.

Wohin kommen die Dateien in Android Studio?

Kopiere den Ordner android/res aus dem ZIP in dein Projekt nach app/src/main/res und trage im Manifest android:icon und android:roundIcon ein. Löschen musst du vorher gleichnamige Dateien wie ic_launcher.webp, sonst meldet Android Studio doppelte Ressourcen. Die Anleitung im ZIP führt dich durch die Schritte.

Bleibt mein Logo auf meinem Gerät?

Ja. Das Tool liest dein Bild direkt im Browser, zeichnet alle Größen dort und packt das ZIP dort. Nach dem Laden der Seite geht keine Anfrage mehr an einen Server. Auch der Link zum Teilen enthält nie ein Bild, nur die Gestaltung mit Farben, Symbol, Text und Effekten.

Warum sieht mein Icon auf manchen Handys anders aus?

Android lässt jedem Hersteller die Wahl der Maske: Kreis, abgerundetes Quadrat, Squircle oder Tropfen. Dein Icon füllt dabei die mittleren 72 dp der 108 dp großen Ebene, die Android zeigt, so wie auf der Bühne. Ein Kreis schneidet die Ecken ab; halte wichtige Teile des Motivs deshalb in der Schutzzone von 66 dp.

Warum darf das iOS-Icon nichts Durchsichtiges haben?

Der App Store lehnt ein Icon mit Alphakanal ab, auch wenn es voll deckend aussieht. Das Tool schreibt das iOS-Bild deshalb als PNG ohne Alphakanal und füllt durchsichtige Stellen mit Weiß. Nur das dunkle Icon darf auf Wunsch durchsichtig bleiben, damit das System seinen Hintergrund liefert.

Quellen

  1. Android: Adaptive Icons
  2. Google Play: Anforderungen an das Icon (512 × 512)
  3. Apple: App-Icons (Human Interface Guidelines)
  4. Apple: App-Icon in Xcode einrichten
  5. Apple: App-Icon mit Icon Composer erstellen

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